Suki

Suki - mein Sonnenschein
Suki - mein Sonnenschein
Suki - mein Sonnenschein

Suki's Geschichte

Suki wurde Anfang 2010 in La Prada / Spanien auf der Straße aufgegriffen und in das nächstgelegene Tierheim "aixopluc" nach Manresa gebracht. Manresa liegt ca. 60 Kilometer südlich von Barcelona entfernt.  Suki war zwar bereits gechipt, aber die Halter konnten nicht ausfindig gemacht werden. Er war zu diesem Zeitpunkt vermutlich 2 Jahre alt. Dort verbrachte er ungefähr 1 1/2 Jahre seines Lebens bevor er an ein Ehepaar nach Deutschland vermittelt wurde.

Leider kam die neue Halterin mit ihm nicht zurecht. Nachdem Suki an der 5 Meter langen Schleppleine einem Hasen hinterher jagen wollte, stürzte die Halterin so arg, dass sie mit gebrochenem Oberschenkel in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Von dort aus meldete sie sich beim Tierheim mit den Worten " Der Hund muss sofort weg, ich will ihn nicht mehr sehen". So musste man ihn noch am selben Tag abholen  und vorübergehend in einer Notpflegestelle unterbringen. Hier verbrachte er ungefähr 3 Wochen bevor ihn der Tierschutz-Ring Traunstein e.V. übernommen hat und ihn in die Hundepension Sattler nach Tacherting brachte. Hier war Suki 4 Monate untergebracht, bevor er am 24. März 2012 bei mir eingezogen ist. 

Der Name Suki kommt aus der japanischen Sprache und bedeutet so viel wie "mögen, gern haben, Zuneigung empfinden". Mein Bube ist ein wahrer Sonnenschein und trägt diesen Spitznamen zu recht. Suki ist ein Schäfer-Husky-Podenco-Mix und ein wahres Energiebündel. Mein "Power-Flitzer".


Xena

Xena - Mein Schmuckstück
Xena - Mein Schmuckstück
Xena - Mein Schmuckstück
Xena - mein Schmuckstück

Xena's Geschichte

Xena wurde am 17. Juli 2012 in Bernau am Chiemsee auf der Straße aufgegriffen und in das örtliche Tierheim "Häuser der Hoffnung" gebracht. Sie war zu diesem Zeitpunkt ungefähr 10 Monate alt, hoch Läufig und  auch nicht gechipt. Sie trug weder ein Halsband noch ein Brustgeschirr. Im Zuge meiner Trainerausbildung hatte ich Xena ein paar mal als Trainingshund. Bereits nach unsere zweiten Begegnung war mit klar, Xena gehört zu uns. So ist sie am 28. September 2012 bei mir und Suki eingezogen.

Der Name Xena kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "die Fremde". Wie passend, zumal  kein Mensch weiß wo Sie eigentlich herkommt. Den Namen Xena hat sie im Tierheim "Häuser der Hoffnung" in Bernau erhalten. Vermutlich war sie früher viel auf sich allein gestellt, daher neigt sie abgeleint zu Alleingängen.

Xena ist eine Kangal Hündin und wie ich sie gerne nenne, mein Schmuckstück. Ihrem Alter entsprechend ist sie unwahrscheinlich verspielt. Sie badet sehr gerne, und wälzt sich mit Vorliebe im Schnee. Xena und Suki verstehen sich prächtig und die Beiden spielen und tollen sehr viel im Garten, und natürlich wird auch gemeinsam trainiert.


Esperanca

Esperanca - Meine Königin
Esperanca - Meine Königin
Esperanca - Meine Königin
Esperanca - Meine Königin

Esperanca's Geschichte

Als ich die ersten Bilder von Esperanca gesehen habe, war für mich sofort klar, diesem Hundemädchen möchte ich in irgendeiner Form helfen. Mein erster Gedanke war, für sie die Patenschaft und die Kosten für Ihre medizinische Versorgung zu übernehmen. Im Laufe Ihrer Genesung und der Berichte aus aixopluc habe ich schnell gemerkt, dass Esperanca zu uns gehört. So habe ich mich dazu entschlossen Esperanca zu mir, Suki und Xena zu nehmen. Am 22.06.2013 habe ich Sie in der Schweiz beim Manresa-Hundetreffen übernommen und mit nach Hause, nach Niederbayern genommen. Der Name Esperanca kommt aus dem spanischen und bedeutet „Hoffnung“.

Hier ist ESPERANCA’S Geschichte:

Esperanca wurde, zusammen mit einer anderen Galgo-Hündin, am 08.03.2013 (vermutlich ihre Schwester), irgendwo zwischen Linares und Baeza gefunden und in die Tötunsstation gebracht. Die andere Galga wurde schon dort getötet und ESPERANCA wurde von einer Senora Teresa, dort gesehen, die dann aixopluc um schnelle Hilfe für Esperanca gebeten hat, da sie keine Möglichkeit hatte, ihr zu helfen. Rafaela, die Präsidentin von aixopluc hat dann dort angerufen und gesagt, dass wir sie und noch zwei weitere Galgas holen werden. Somit sind sie, Maya und Cristal, der Tötung nur knapp entgangen.

Esperanca hat man die Beine zusammengebunden, sie geschlagen, wovon zahlreiche Hämatome zeugen und sie mitten in der Pampa weggeworfen, wie Müll. Man weiß nicht, wie lange sie schon so dort gelegen hat, bevor sie gefunden wurde. Sie war total ausgehungert und völlig dehydriert. Dadurch, dass sie wohl versucht hat, sich zu befreien, haben sich die Fesseln tief in ihr Fleisch geschnitten und tiefe Wunden hinterlassen. Welche körperlichen und seelischen Schmerzen muss dieses arme Wesen haben. Esperanca ist in der Tötung von Jaen, und die Präsidentin von aixopluc, Rafaela hat sie und noch 2 weitere Galgas persönlich von dort abgeholt. Das sind hin und zurück gut 1600 km. Esperanca war aber so schwach, so dass man sie nicht anders transportieren konnte. Das Team in Manresa, hat dieses Hundemädchen wieder gesund gepflegt und ihr gezeigt, dass es auch Liebe für sie gibt!

Esperanca hat die erste Nacht gut überstanden und ist nun auf der Krankenstation im TH. Ihre Wunden sind sehr schlimm und bedürfen guter Pflege und Aufmerksamkeit. Positiv ist, dass sie gut frisst, Verdauung hat und auch normal Wasser absetzt. Also arbeiten die Organe, im Moment normal, was hoffen lässt, das Esperanca alles gut überstehen wird. Esperanca muss gesund werden, damit sie erfahren kann, das auch wir Menschen ein Herz haben und sie die Wärme und Herzlichkeit, bei lieben Menschen erleben darf!

Esperanca ist seit 25.03.13 nicht mehr auf der Krankenstation, sondern bei Rafaela zu Hause, damit sie ständig überwacht werden kann. Somit ist sichergestellt, dass jemand da ist, wenn es ihr nicht so gut gehen sollte und sie die wirklich bestmögliche Pflege erhält. Esperanca weiß noch gar nicht, wie ihr geschieht...nie hat sie so viel Fürsorge und Zuneigung erfahren. Ihre Verdauung ist normal und Wasser setzt sie auch gut ab.

Esperanca geht es Stück für Stück etwas besser und sie hat 2 kg zugenommen. Sie bekommt 5 Mahlzeiten am Tag, die sie mit großer Freude annimmt. Sie genießt es, im warmen Haus, in kuscheligen Decken zu liegen, geht aber auch gern eine kleine Runde durch Rafaelas Garten, auch wenn ihre Beine noch nicht so sicher sind. Esperanca lässt alle Untersuchungen und auch den Verbandswechsel, ohne zu murren, über sich ergehen. Sie merkt, dass man ihr helfen will. Sie ist eine so sanfte Seele...wie konnte man ihr das nur antun??!! Heute wurde Blut genommen, um zu sehen, wie die einzelnen Werte, vor allem von Leber und Nieren sind. Der Mittelmeercheck ist einwandfrei. Die Nierenwerte sind auch gut. Nur die Leberwerte sind noch schlecht. Das ist aber absolut normal, für ihren Zustand und wir haben nichts anders erwartet. Die Werte werden nun nach und nach besser werden, sobald sie wieder zu Kräften gekommen ist. Also bis jetzt alles gut!

Für Esperanca gibt es jetzt täglich einen kleinen Spaziergang. Die Bewegung ist wichtig für sie, da ja auch der Muskelaufbau langsam erfolgen muss und es regt die Organtätigkeiten an. Rafaela sagt, das Esperanca eine süße, sehr scheue Hündin ist, was bei diesem Schicksal ja auch nicht ausbleibt. Das schöne ist, das sie schon anfängt, sich im Haus selbständig zu Bewegen und alles erkundet. Weiter so Esperanca! Werd gesund, denn es wartet ein schönes Leben auf Dich und niemand wird Dir mehr was Böses tun. Du wirst lernen, dass auch in uns Menschen ein liebendes Herz schlägt, das treu zu Dir steht.

Esperanca geht es von Tag zu Tag ein wenig besser :-)! Sie frisst gut und nimmt langsam an Gewicht zu. Sie geht jeden Tag ein wenig Spazieren, was ihr gut tut und auch langsam Freude macht. Heute durfte sie, in Rafaelas gut gesichertem Garten, zum ersten Mal ohne Leine laufen. Zuerst hatte sie Angst und flüchtete in die hinterste Ecke. Aber nach kurzer Zeit fing sie an, alles zu erkunden und nahm auch, von sich aus, Kontakt zu Antonio auf. Ihre Wunden sind zwar noch heftig, heilen aber ganz langsam ab. Die neuen Blutwerte sehen auch schon viel besser aus. Zwar hat sie noch eine Anämie, in der Leber und ihre Kalziumwerte sind auch noch nicht normal, aber alles in allem ist es wirklich besser, als wir nach dieser kurzen Zeit erwartet haben. Esperanca hat nun, innerhalb dieser 10 Tage, die sie bei Rafaela ist, schon 3,7 kg zugenommen. Dieses Hundemädel will es einfach schaffen, wir glauben dass sie weiß, dass es sich lohnt zu Kämpfen.

Heute, 10.10.2014 ist ESPERANCA ein wahrer Traumhund. Sie hat mich gelehrt, wie man noch sorgsamer und verständnisvoller mit einem Hund umgeht. Sie hat mir gezeigt, dass es sich lohnt ein Tier aus dem Tierschutz aufzunehmen.  Ich möchte ESPERANCA nicht mehr missen.

Mit freundlicher Genehmigung von Ilona Fischer, die mich 2x wöchentlich mit den neuesten Updates zu Esperanca’s Genesung versorgt hat.


Shakira

Shakira's Geschichte

Shakira stammt Spanien, genauer gesagt aus Jaen - ca. 800 Kilometer südlich von unserem Tierheim aixopluc entfernt. Shakira wurde dort von einer befreundeten Tierschützerin, vor der Tötungsstation bewahrt. Da die örtlichen Tierheime gnadenlos Überfüllt sind, wurden wir um Hilfe gebeten, ob wir Shakira nicht bei uns aufnehmen könnten. Raphaela, die Präsidentin des TH aixopluc hat sich mit ihrer Tochter Anna auf die lange Reise gemacht um Shakira, sowie 2 weitere Galgas zu holen und sie so vor der Tötungsstation bewahrt.

Shakira wurde aufgrund ihres alters, sie ist gerade mal 10 Monate alt, recht schnell in Spanien vermittelt, was uns sehr gefreut hat. Nach nur 5 Wochen wurde uns Shakira mit der Begründung, der Familienvater habe eine Hundehaarallergie, wieder in's Tierhiem zurück gebracht.

Das war für mich Fügung. Schon die ersten Bilder von Shakira haben mich derart fasziniert, daß ich immer wieder an sie denken musste, wie es ihr wohl geht. Als ich dann mitbekommen habe, dass sie wieder im TH ist und neu vermittelt wird, war für mich klar, dieses junge Hundemädchen gehört zu uns. Wie gesagt - das war Fügung.

Shakira ist am 25.07.2015 bei mir, Suki, Xena und Esperanca eingezogen. Wer nun denkt, Shakira wäre auf Grund ihrer Vergangenheit ein trauriger Windhund, der irrt. Die wundervolle, süße Shakira ist eine typische, junge Galga. Voller Energie, lauffreudig  und total verspielt. Sie hat den Schalk im Nacken, ist frei von Ängsten oder Unsicherheiten und ein echter Sonnenschein. Die hübsche Junghündin ist temperamentvoll, ohne dabei nervös zu sein.

Eine wahre Leidenschaft von Shakira sind Artgenossen, gleich welchen Geschlechts. Wenn ich Shakira und Esperanca auf meinem großen Trainingsgelände rennen und toben sehe, geht mir das Herz auf, und ich weiß, meine Entscheidung sie zu uns zu holen war richtig. Sie ist begierig darauf, ihr Leben, in vollen Zügen zu genießen und liebt es, wenn man ihr Streicheleinheiten zukommen lässt.

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